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Doch wer verkündet, die Welt sei im Lot,
Geht ohne Last, seine Wegzehrung tragen
Dumpfere, blicklos, sie sprechen kein Wort,
Gleichgültig gegen sich selbst und die Lehren,
Schleppen sich klaglos und hoffnungslos fort,
Alle im Takt, und kein Held wird es wehren. –
Wächter, sag an, ist der Pfad uns geraubt,
Den wir vorzeiten im Tale gegangen?
Schwinden die Gipfel und was wir geglaubt,
Stürzen die Himmel und sind wir gefangen? –
Frage den Falken, denn nur bis zum Wald
Dehnt sich die Flur, die der äugende Wächter
Einfängt, ich weiß nicht, ob solcherart Halt
Hoffnung verhehl oder schlimmere Schlächter.
Aber, nun hör, was den Blick mir begrenzt,
Heiliger Hain, wo die Wege uns enden,
Brennt, und mein Herz, das du, Auge, verbrennst,
Faßt nicht das Wahnwerk von frevelnden Händen.
Feuer - o hör, wo einst Birke und Buchs
Sommerlang streichelten Augen und Ohren,
Wo wir die Eichen von mächtigem Wuchs,
Ahorn und Esche zu Göttern erkoren,
Wo uns die Nymphen die Liebe gelehrt,
Wo uns berauchte das Seltne und Hohe,
Dort sind die Runen des Lebens verkehrt,
Dorten herrscht einsam die letzte, die Lohe. –
Wächter, sag an, kann der Wald nicht bestehn,
Fallen die Fichten, die Lärchen und Linden,
Werden sie uns, die wir schwindelfrei gehn
Gratwege, doch in der Felswohnung finden? – |
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